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Unsere Arbeit

Konzept Krippe

Das Konzept der Krippe

In unseren Krippengruppen werden 15 Kinder im Alter bis zu drei Jahren von drei staatlich anerkannten Erzieherinnen betreut. Ebenfalls besteht die Möglichkeit in einer der beiden Gruppen zwei Integrationskinder aufzunehmen. Hierdurch reduziert sich die Anzahl der Plätze von 15 auf 12 und das Team wird um eine staatlich anerkannte heilpädagogische Fachkraft erweitert. Unser Ziel ist es, die Kinder in ihrem Krippenalltag zu begleiten, zu unterstützen und ihnen die Möglichkeit zu geben neue Erfahrungen zu machen:

  • mit sich selbst
  • mit anderen Menschen
  • mit der Umwelt
  • Kinder profitieren von einer Gemeinschaft und stärken ihr soziales und emotionales Verhalten. Auch Eltern finden in unserer Einrichtung Anregungen, knüpfen neue Kontakte und können sich in Erziehungsfragen austauschen.


    Ziele unserer Arbeit in der Krippe

    In den ersten drei Lebensjahren wird der Grundstein für das spätere Leben gesetzt. Die Kinder lernen sich auszudrücken, sich und die Umwelt wahrzunehmen, sich fortzubewegen und eine eigene Persönlichkeit zu entwickeln. Wir unterstützen und begleiten die Kinder auf diesem Weg und legen besonderen Wert auf folgende Ziele unserer Arbeit:

  • Soziale-emotionale Kompetenzen
  • Körper/Bewegung und Gesundheit
  • Kommunikation, Sprache und sprechen
  • Lebenspraktische Kompetenzen

    • Integration in der Krippe

      In unserer Krippe können alle Kinder von Anfang an mit ihren jeweiligen Besonderheiten zusammen spielen und lernen. Kinder profitieren in ihren Entwicklungsprozessen besonders von Gruppen die eine große Vielfalt bieten. Vielfalt bezieht sich unter anderem auf unterschiedliche Begabungen, Interessen, Fähigkeiten, Alter und Persönlichkeiten. „Anders sein“ erleben wir als Bereicherung im Zusammenleben von „Groß und Klein“. Wir bieten in unserem Haus eine intensive Zusammenarbeit mit anderen Fachdiensten wie zum Beispiel Therapeuten, Ärzten, Gesundheitsamt und Fachberatung. Dies bietet aus unserer Sicht die Grundlage für eine bestmögliche Betreuung und Förderung der Kinder in unserem Haus. In der Krippe können die Kinder von Anfang an mit ihren jeweiligen Besonderheiten zusammen aufwachsen. Sie profitieren voneinander. In diesem Alter geht es um Nachahmung, Zugehörigkeit und das Spiel. Für Kinder mit einer Beeinträchtigung ist die Erfahrung dabei zu sein und dazu zu gehören wesentlich und wichtig.


      Übergang von der Familie in die Krippengruppe

    • Der erste Kontakt:
      Für viele Kinder ist der Besuch einer Krippengruppe die erste Trennung von den Eltern für eine längere Zeit. Aus diesem Grund gewöhnen wir die Kinder in unsere Krippe Schritt für Schritt ein. Dieser Prozess ist angelehnt an das Berliner Eingewöhnungsmodell. Die Eingewöhnungsdauer ist von Kind zu Kind verschieden. Jedes Kind braucht Zeit um sich an die Erzieherinnen, den Tagesablauf und den Rhythmus, sowie die anderen Kinder zu gewöhnen. Auch Eltern bekommen bei uns die Zeit sich auf die neue Situation einzustellen.

    • Drei Tage Grundphase:
      Die Mutter oder der Vater ( auch eine andere Bezugsperson ) besuchen uns drei Tage lang jeweils eine Stunde mit dem Kind (Montag-Mittwoch). In dieser Zeit hat das Kind die Möglichkeit sich ganz in Ruhe im Gruppenraum umzusehen, erste Kontakte zu knüpfen und sich auszuprobieren. Die Bezugsperson dient als ,,sicherer Hafen´´ für das Kind, d.h. sie/er bleibt in Sicht und Hörweite des Kindes und es kann jederzeit zu Ihnen zurückkehren. Jedes Kind wird von einer Bezugserzieherin durch die Eingewöhnungszeit begleitet. Am ersten Tag beschäftigen wir uns intensiv mit den Eltern und sprechen über Zuhause, Besonderheiten oder klären Fragen. Am zweiten und dritten Tag nimmt die Bezugserzieherin Kontakt zum Kind auf, durch Spielangebote oder Beteiligung am Spiel.

    • Der erste Trennungsversuch:
      Am vierten Tag ( Donnerstag ) trennen wir das erste Mal das Kind von der Bezugsperson. Einige Minuten nach der Ankunft im Gruppenraum findet die Verabschiedung statt. Die Bezugsperson verlässt den Raum, bleibt aber in der Nähe. Der Trennungsversuch dauert maximal 15 Minuten und das Kind wird danach wieder abgeholt und verlässt dann die Einrichtung. Das Kind lernt so, dass es nach einer Trennungsphase immer wieder von der Bezugsperson abgeholt wird. Gelingt die Trennung nicht, wird die Bezugsperson zurückgeholt und der Trennungsversuch wird am nächsten Tag wiederholt. Scheitert die Trennungsphase wiederholt, wird die Eingewöhnung im Zweifelsfall abgebrochen.

    • Stabilisierungsphase:
      Wenn der erste Trennungsversuch geglückt ist, wird am fünften Tag der Eingewöhnung die Trennungszeit ausgedehnt. Auch in dieser Phase ist die Anwesenheit der Bezugsperson innerhalb der Einrichtung notwendig, damit sie bei Bedarf zurückgeholt werden kann.
    • Schlussphase:
      Das Kind lässt sich nun von der Erzieherin trösten und versorgen, die Zeiten der Trennung werden nun Stück für Stück verlängert. Nach wie vielen Tagen oder Wochen die Betreuungszeit vollständig erreicht ist, hängt vom Kind ab und wird sehr individuell gestaltet. Die Bezugsperson kann nun die Kindertagesstätte verlassen, sollte jedoch immer noch telefonisch erreichbar sein.

    Eine Grundlage für eine erfolgreiche Eingewöhnung ist ein offener, wertschätzender und ehrlicher Umgang miteinander.